Stand: 28.09.2026 · Creator Heave
Eine Agentur gründest du in sechs Schritten: Nische wählen, Angebot und Preis festlegen, Rechtsform und Gewerbe klären, Verträge aufsetzen, erste Kunden gewinnen und dann Team und Werkzeuge aufbauen. Die meisten Agenturen starten mit wenig Kapital, weil sie Dienstleistungen verkaufen – teuer wird es erst mit dem Team. Welche Art von Agentur passt, hängt von deinen Fähigkeiten und deinem Netzwerk ab.
Betreut Accounts von Unternehmen: Strategie, Content, Community, Werbeanzeigen.
Spezialisiert auf Kurzvideo und Live-Formate – für Marken oder für Creator.
Automatisiert Abläufe für Unternehmen: Chatbots, Texte, Datenverarbeitung, Workflows.
Vertritt Influencer gegenüber Marken: Kooperationen, Verträge, Karriereplanung.
Übernimmt Marketing, Chat-Betreuung und Organisation für Creator auf Abo-Plattformen.
Für wen arbeitest du, und welches Problem löst du? Eine klare Nische macht Marketing und Preise einfacher.
Was genau lieferst du, in welchem Umfang, zu welchem Preis? Rechne vorher, was nach Kosten übrig bleibt.
Einzelunternehmen, UG oder GmbH – je nach Haftung, Partnern und Umsatz. Dazu Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung; am besten mit Steuerberatung.
Schriftliche Verträge mit Kunden und Mitarbeitenden: Leistung, Laufzeit, Kündigung, Datenschutz.
Netzwerk, Empfehlungen, Inhalte und direkte Ansprache. Die ersten Referenzen sind wichtiger als ein perfektes Logo.
Erst wenn die Nachfrage da ist: Freelancer oder Mitarbeitende, CRM, Projekt- und Abrechnungssoftware.
Keine Rechts- oder Steuerberatung. Für Rechtsform, Gewerbe und Steuern ziehe bitte eine Fachperson hinzu.
Creator-Management-Agentur gründen
Bei einer Agentur für OnlyFans, Fansly oder Fanvue entscheidet das Verhältnis aus Provision und Chatter-Kosten über den Erfolg. Unser Rechner zeigt dir mit deinen Annahmen, ab wie vielen Creatorn sich deine Agentur trägt.
Wähle eine Nische, definiere Angebot und Preis, kläre Rechtsform und Gewerbe, setze Verträge auf und gewinne die ersten Kunden. Team und Software kommen, wenn die Nachfrage steht. Für Steuern und Rechtsform lohnt sich von Anfang an eine Steuerberatung.
Die Gründung selbst ist meist günstig: Gewerbeanmeldung, Website, Software und Beratung. Eine GmbH oder UG braucht zusätzlich Stammkapital und Notarkosten. Die größte Position sind später Mitarbeitende oder Freelancer – deshalb erst wachsen, wenn Kunden da sind.
Eine Agentur übernimmt für Kunden Aufgaben, für die diesen Zeit oder Know-how fehlt – und wird dafür per Pauschale, Projekt oder Beteiligung bezahlt. Ihr Kapital sind Fachwissen, Prozesse und Vertrauen.
Es vertritt Influencer gegenüber Marken: Es verhandelt Kooperationen, prüft Verträge, plant Inhalte und die langfristige Karriere. Bezahlt wird meist über eine Provision auf die vermittelten Kooperationen.
Nein. Viele Agenturen starten als Einzelunternehmen. Eine GmbH oder UG begrenzt die Haftung und kann steuerlich sinnvoll sein, ist aber aufwendiger. Welche Form passt, klärst du am besten mit einer Steuerberatung.